Gestern

Ich glaube, was alles zusammenhielt, war der Stolz, um jeden Preis dieses Stückchen Erde zu bewahren, das über die Generationen wer weiß woher zu uns gekommen war.

1973: Mauro Molino schließt die Scuola Enologica in Alba ab und hat den Traum, seine größte Leidenschaft, die Önologie, zum Beruf zu machen.

1973: Nach dem Militärdienst ist Mauros Traum so stark wie zuvor, aber es ist noch nicht der Moment gekommen, dass seine Heimat ihm diese Chance bieten kann. So zieht er 1975 mutig in die Region Emilia Romagna, um als Önologe im Winzerbetrieb CIV in Modena zu arbeiten. Bis 1979 bleibt Mauro in der Emilia, und diese fünf Jahre sind wesentlich für ihn in Bezug auf seine Berufsausbildung und -erfahrung.

1979: Nach dem Tod seines Vaters Giuseppe kehrt Mauro Molino in seine Heimat, die Langhe, zurück. Sein Vater hinterließ ihm einige Weingärten, und darin sieht er die große Chance, sich dem Weinbau in diesem Gebiet zu widmen, das er nie vergessen und das er immer geliebt hat. Er beginnt freiberuflich in den Agrarkonsortien der Umgebung mitzuarbeiten und widmet sich dabei einer ersten Umgestaltung der Weingärten und des Weinkellers, der in Annunziata di La Morra, wo sein Vaterhaus steht, errichtet wird.

1982: Mauro Molino erzeugt seinen ersten Barolo mit den Trauben der Lage Conca. Damit beginnt sein Abenteuer als Winzer. Mauro erkennt immer mehr, welch ein Glück es ist, in einem weltweit einzigartigen Weinbaugebiet, nämlich dem Barolo, arbeiten zu dürfen. Er verliebt sich immer mehr in die sortenreinen Weine, die für dieses Terroir typisch sind, vor allem Nebbiolo. Er beginnt, im Gemeindegebiet von La Morra drei seiner bedeutendsten Cru zu gewinnen: Barolo Conca, Barolo Gancia und Barolo Gallinotto.

“Es war eine richtige Entscheidung, mein ganzes Leben in den Weinbau zu investieren. Ich habe ihm viel zu verdanken, ich habe meine Rebstöcke immer besser kennen gelernt, und als Önologe konnte ich Weine zu erzeugen, die lange alterungsfähig sind, und die Etiketten trugen und tragen meinen Namen in die Welt hinaus.“